SCHLOSSALLEE

Das Projekt SCHLOSSALLEE – Neue kreative Spaces im Fasanenpark
Ab dem 1.1.2024 schafft BÜRO GRANDEZZA Platz für freie Kulturschaffende: Gemeinsame Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräume. Ein Proberaum, ein Fotostudio, ein Soundlabor und vieles mehr – ein Solidaritätsprojekt, das ist unsere Vision.

Es gibt zu wenig Raum für kulturschaffende Menschen, ganz besonders in München. Wir haben einen Ort gesucht – und tatsächlich gefunden! Wir machen aus Leerstand einen Kultur- und Netzwerkort.

Aus Gemeindezentrum wird Atelierhaus
Das ehemalige Haus der Evang.-Luth. Kirchgemeinde in Unterhaching steht seit 2018 leer und würde das auch noch die nächsten Jahre weiterhin tun. Und da kommen wir ins Spiel: Wir machen aus Leerstand einen Kultur- und Netzwerkort. BÜRO GRANDEZZA darf das leerstehende Haus zu günstigen Konditionen übernehmen und dort Raum für freie Kulturschaffende aufbauen. EIN TRAUM WIRD WAHR – bezahlbarer Platz für kreatives Schaffen, für Experimente, für Austausch und einfach etwas mehr Raum für die Freie Szene.

Wir schaffen ein Zuhause für eine kunterbunte Künstlerinnenbande aus vielen Sparten mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen. Hier treffen sich Darstellende und Bildende Künstlerinnen, Bühnenbildnerinnen, Fotografinnen, Kunsthandwerkerinnen, Schriftstellerinnen, Tänzerinnen, Musikerinnen und alles, was dazwischen liegt. Um das bestehende Gebäude für eine wachsende, bunte Community herzurichten, sind wir auf Deine Spende angewiesen!

→ Hier geht es zu dem Spendenaufruf

Die Schlossallee wächst
Du bist Kulturschaffende Person in München? Du bist auf der Suche nach Austausch und einer bunten Community? Du hast Lust, selbst Hand anzulegen beim Umbau unseres Hauses? Dann melde dich gerne per Mail bei uns unter mail[at]buerograndezza.org!

PARADISE DEFAMED

Multimediales Musik- und Tanztheater von Büro Grandezza

Die Vernichtung unserer Welt scheint unausweichlicher denn je. Und selbst wenn eine Rettung möglich ist, haben wir schon so viel unwiderruflich zerstört. Wir haben unser Paradies geschändet und diffamiert. Paradise Defamed gibt uns keine Handlungsanweisung; alle wissen, was sie tun müssten. Paradise Defamed zeigt uns eine mögliche Zukunftsvision in sieben musikalischen Akten. Langsam verlieren die Menschheit und ihr Paradies ihre Unschuld. Ein Tanzsolo, unterlegt von immer unnatürlicheren Klängen, beleuchtet die Beziehung der Menschheit zur Erde.


Veranstaltung: MI 20.12. – DO 21.12. | 20:00
Ort: schwere reiter halle
Tickets: 30 € Support-Ticket | 18 € Normalpreis | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis

Künstlerische Leitung: Lionel Dante Dzaack | Performance/Tanz: Franziska Balzer | Musik: Lionel Dante Dzaack & Marc Regen | Zeichnungen/Bühnenbild: Max Schmid | Video: Raphael Hoffmann & Marc Regen & Lionel Dante Dzaack | Lichtdesign: Hannes Gambeck

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

© Bild: Max Schmid

play and rewind – 68er im Dialog mit Fridays for Future.

Protest auf der Straße kennt viele Formen. Die Fridays-for-Future-Demos sind oft laut, mal wird musiziert, mal
geschwiegen. Gespräche zwischen Teilnehmer*innen entstehen spontan, oft wäre eine Fortsetzung
wünschenswert – gerade, wenn man mit einem Menschen ins Gespräch kommt, der ganz anders ist als man
selbst. Unbewusste und klischeehafte Vorstellungen über die jeweils andere Generation können sich so
grundlegend ändern. Wie war das früher? Wie läuft das heute? Ähneln sich möglicherweise die Ängste, der
Frust, das ungläubige Staunen über das politische Verharren in festgefahrenen Strukturen? Welche
Strategien halfen früher dagegen, welche eher nicht?

Von Januar bis Juni 2020 haben wir eine Reihe an Dialogveranstaltungen zwischen Menschen der 68er-Generation und Jugendlichen der Generation Fridays for Future veranstaltet.

Kooperationspartner: Giesinger Bahnhof
Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und vom Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten. Unterstützt von mediaBOX TV GmbH.
Orte: Giesinger Bahnhof, digitaler Raum, Giesinger Grünspitz

The 2051 Munich Climate Conference

2050 ist der Horizont heutiger Klimapolitik. Alle Ziele, Pläne und Maßnahmen der Jetztzeit zielen
auf dieses Datum. Deutschland soll dann CO2-neutral sein, eine globale Transformation von
Lebens- und Wirtschaftsweisen vollzogen. 2050 ist das Ende der Zukunft, von der wir heute
sprechen.
2051, wenn alle heutigen Zukunftspläne sich auf eine dann bereits vergangene Zeit beziehen, wird
München für drei Tage zum Zentrum einer globalen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Denn dann findet die „2051 Munich Climate Conference“ statt. Ihr Mandat ist es, sich mit der
Anfangszeit des Pariser Klimaschutzabkommens auseinandersetzen. Welches Wissen hatten die
Menschen 2015 – 2020 über den Klimawandel? Mit welchen Folgen haben sie gerechnet? Was
waren die gesellschaftlichen Diskurse? Wie wurde das Thema in den verschiedensten Disziplinen
der Wissenschaft bearbeitet?

Weitere Infos und wie Sie teilnehmen könne, finden Sie auf der Webseite von Munich 2051.